Digitale Auftragsabwicklung: vom Angebot bis zur Rechnung

Inhalt

Eine digitale Auftragsabwicklung verbindet Angebot, Auftrag, Lieferung und Rechnung in einem durchgängigen Prozess. Kunden-, Artikel-, Preis- und Belegdaten werden dabei von einem Bearbeitungsschritt zum nächsten weitergeführt, statt mehrfach in verschiedenen Dateien oder Programmen erfasst zu werden.

Besonders wichtig wird dieser durchgängige Datenfluss bei Teillieferungen und Teilabrechnungen: Bereits verarbeitete Positionen müssen nachvollziehbar bleiben, während offene Mengen für die weitere Bearbeitung verfügbar sind.

01 Was bedeutet digitale Auftragsabwicklung?

Digitale Auftragsabwicklung bezeichnet die durchgängige Bearbeitung eines Kundenauftrags von der Angebotserstellung über Auftragsbestätigung und Lieferung bis zur Rechnung. Statt jeden Beleg separat aufzubauen, werden vorhandene Kunden-, Artikel-, Preis- und Konditionsdaten in den nachfolgenden Bearbeitungsschritten weiterverwendet.

Ziel ist ein nachvollziehbarer Belegfluss, bei dem Bearbeitungsstände, bereits verarbeitete Positionen und noch offene Mengen zentral erkennbar bleiben.

02 Vom Angebot bis zur Rechnung: So läuft die digitale Auftragsabwicklung ab

1. Kunden- und Artikeldaten pflegen
Kundenadressen, Ansprechpartner, Artikel, Preise, Rabatte, Zahlungsbedingungen und weitere Stammdaten bilden die Grundlage für die folgenden Belege.

2. Angebot erstellen
Produkte oder Leistungen werden mit Mengen, Preisen und Konditionen in einem Angebot zusammengestellt.

3. Angebot in einen Auftrag überführen
Wird das Angebot angenommen, können die vorhandenen Daten für den Auftrag beziehungsweise die Auftragsbestätigung weiterverwendet werden. Positionen müssen dadurch nicht erneut erfasst werden.

4. Lieferungen und offene Positionen verwalten
Gelieferte Positionen können in Lieferscheinen dokumentiert werden. Bei Teillieferungen bleiben noch nicht verarbeitete Mengen offen und können später weitergeführt werden.

5. Rechnung erstellen und Zahlung verfolgen
Die relevanten Positionen werden in die Rechnung übernommen. Nach dem Versand können Zahlungsstatus und offene Forderungen weiterverfolgt und bei Bedarf im Mahnwesen bearbeitet werden.

03 Warum offene Positionen wichtiger sind als ein einfacher PDF-Export

Bei Teillieferungen oder Teilabrechnungen ist entscheidend, welche Positionen beziehungsweise Mengen bereits verarbeitet wurden und welche für einen späteren Lieferschein oder eine spätere Rechnung noch offen sind. Eine Übersicht der offenen Positionen macht diesen Bearbeitungsstand nachvollziehbar und reduziert den Bedarf an zusätzlichen Excel-Listen.

04 Welche Daten sollten zwischen den Belegen weitergeführt werden?

  • Kundenanschrift sowie ausgewählte Rechnungs- und Lieferadresse
  • Rechnungsempfänger beziehungsweise ausgewählter Kundenkontakt
  • Artikel, Beschreibung, Menge und Preis
  • kundenspezifische Rabatte und Konditionen
  • Zahlungsbedingungen
  • Sprache und Währung
  • zugeordnete Beleglayouts

05 Belege im Team kontrollieren

In Unternehmen mit mehreren Bearbeitern ist die Frage entscheidend, wer Belege sehen, bearbeiten oder freigeben darf. Rollen und mehrstufige Freigaben machen aus einer reinen Rechnungserstellung einen kontrollierten Prozess. In TimO® können Fakturaobjekte in Freigabeprozesse einbezogen und bei Bedarf mehrstufig geprüft werden. Über Rollen und Berechtigungen lässt sich zusätzlich steuern, welche Benutzer Belege sehen oder bearbeiten dürfen.

06 Wann reicht Rechnungssoftware – und wann ist Projektabrechnung sinnvoll?

Steht die kaufmännische Belegkette aus Kunden, Artikeln, Angeboten, Aufträgen, Lieferscheinen und Rechnungen im Mittelpunkt, ist eine eigenständige Rechnungssoftware in der Regel die passendere Lösung..

Sollen dagegen erfasste Projektzeiten, Reisekosten oder weitere projektbezogene Leistungen geprüft und anschließend gegenüber dem Kunden abgerechnet werden, ist eine Projektabrechnung die passendere Lösung. Sie verbindet die Faktura zusätzlich mit Projektstruktur, Leistungserfassung und projektbezogenen Abrechnungsdaten.

07 Was bedeutet Auftragsabwicklung ohne Medienbruch?

Medienbruchfreie Auftragsabwicklung bedeutet, dass Informationen nicht bei jedem Prozessschritt manuell aus einer Anwendung, Tabelle oder Datei in die nächste übertragen werden müssen. Daten aus einem Angebot können beispielsweise für den Auftrag weiterverwendet und anschließend in Lieferschein und Rechnung übernommen werden.

Das reduziert Doppelerfassungen und erleichtert es, Änderungen und Bearbeitungsstände innerhalb der Belegkette nachzuvollziehen.

08 Worauf sollten Unternehmen bei digitaler Auftragsabwicklung achten?

  • Angebote in nachfolgende Belege weiterzuführen
  • Kunden- und Artikeldaten zentral zu verwalten
  • Teilmengen und offene Positionen nachvollziehbar zu behandeln
  • unterschiedliche Rechnungs- und Lieferadressen zu verwenden
  • Rollen und Freigaben für die Arbeit im Team abzubilden
  • Rechnungen direkt aus dem System zu versenden
  • offene Forderungen und Zahlungen nachzuverfolgen
  • elektronische Rechnungen wie XRechnung und ZUGFeRD zu erstellen

09 Fazit

Digitale Auftragsabwicklung bedeutet mehr als Rechnungen als PDF zu erzeugen. Entscheidend ist, dass Kunden-, Artikel- und Belegdaten vom Angebot über Auftrag und Lieferung bis zur Rechnung nachvollziehbar weitergeführt werden. Besonders bei Teillieferungen, Teilabrechnungen und mehreren Bearbeitern reduziert ein zentraler Prozess zusätzliche Listen und Doppelerfassungen.

Die TimO® Rechnungssoftware bildet diese kaufmännische Belegkette ohne Projektbezug ab – von Angebot und Auftragsbestätigung über Lieferscheine bis zur Rechnung. Für Unternehmen, die zusätzlich Projektzeiten und andere projektbezogene Leistungen abrechnen möchten, steht die TimO® Projektabrechnung zur Verfügung

Angebote, Aufträge und Rechnungen durchgängig bearbeiten

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