Funktioniert das Zeiterfassungssystem auch mobil?
Ja, das TimO Zeiterfassungssystem unterstützt die mobile Arbeitszeiterfassung über eine App. Mitarbeitende erfassen ihre Zeiten per Smartphone – unabhängig vom Arbeitsort und ohne zusätzliche Hardware. Die App überträgt Daten in Echtzeit an das zentrale System und nutzt GPS sowie Geofencing zur Standortdokumentation. Das erleichtert sowohl die Projektzeiterfassung als auch die Auswertung für HR und Management.
Wie lange dauert die Einführung des Zeiterfassungssystems?
Nach Vertragsabschluss ist der Zugang zum TimO Zeiterfassungssystem innerhalb eines Werktags eingerichtet. Die technische Bereitstellung erfolgt schnell, sodass Unternehmen zügig mit der Konfiguration beginnen können. Wann das System produktiv eingesetzt wird, richtet sich jedoch nach der internen Organisation, z. B. Schulungsbedarf, Rollout-Pläne oder IT-Freigaben.
TimO bietet kostenfreien Support und eine Einführungsschulung, um den Start zu erleichtern. Für weiterführende Anforderungen, wie etwa Prozessberatung oder Systemanpassungen, steht ein optionales Beratungspaket zur Verfügung. So kann der Produktivbetrieb strukturiert vorbereitet und schrittweise umgesetzt werden.
Was ist ein Zeiterfassungssytem?
Ein Zeiterfassungssystem ist ein digitales Werkzeug zur strukturierten Erfassung und Auswertung von Arbeitszeiten in Unternehmen. Es ermöglicht Mitarbeitenden, ihre Arbeitszeiten über verschiedene Endgeräte – etwa per Webbrowser, stationärem Terminal oder mobiler App – flexibel zu dokumentieren. Dabei werden Informationen wie Arbeitsbeginn, Arbeitsende, Pausenzeiten sowie projektbezogene Tätigkeiten zentral gespeichert.
Wie funktioniert ein Zeiterfassungssystem?
Ein Zeiterfassungssystem erfasst Arbeitszeiten digital und verarbeitet diese automatisiert weiter. Mitarbeitende können ihre Arbeitszeit beispielsweise über stationäre Terminals, Webportale oder mobile Apps erfassen – beim Kommen, Gehen oder bei Pausen. Die Zeitstempel werden dabei in Echtzeit an ein zentrales System übertragen, wo sie mit Schichtplänen, Projektzeiten oder Soll-Ist-Vorgaben abgeglichen werden.
Hinterlegt sind dort in der Regel individuelle Arbeitszeitmodelle, Feiertagskalender oder Zuschlagsregeln. Die Software bereitet die gesammelten Daten strukturiert auf – etwa für HR-Auswertungen, Projektabrechnungen oder die vorbereitende Lohnbuchhaltung.
Zudem kann das System automatisch Hinweise bei Abweichungen geben, etwa bei Überstunden, fehlenden Buchungen oder Regelverstößen.
Welche Vorteile bringt ein Zeiterfassungssystem?
Ein Zeiterfassungssystem reduziert Verwaltungsaufwand, verbessert die Datenqualität und schafft Transparenz über Arbeitszeiten und Projektaufwände. Arbeitszeiten werden digital und nachvollziehbar erfasst – ob am Terminal, am Arbeitsplatz oder mobil per App. Dadurch entfallen manuelle Stundenzettel und potenzielle Übertragungsfehler.
Für Personalabteilungen erleichtert das System die Lohnabrechnung, die Verwaltung von Urlaub, Krankheit und Überstunden sowie die Einhaltung betrieblicher Arbeitszeitregelungen. Projektzeiten können präzise zugeordnet und für Nachkalkulation oder Kundenabrechnung ausgewertet werden.
Gleichzeitig erhalten Führungskräfte fundierte Entscheidungsgrundlagen, während Mitarbeitende Klarheit über ihre Zeitkonten und Arbeitszeiten gewinnen.
Ist ein Zeiterfassungssystem Pflicht?
Ja, ein Zeiterfassungssystem ist in Deutschland verpflichtend, da Arbeitgeber zur systematischen Erfassung der Arbeitszeit ihrer Beschäftigten verpflichtet sind. Grundlage dafür ist ein Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 13. September 2022, das die Pflicht zur Zeiterfassung unmittelbar aus dem Arbeitsschutzgesetz (§ 3 ArbSchG) ableitet.
Das Urteil folgt der Rechtsauffassung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) aus dem Jahr 2019, wonach ein objektives, verlässliches und zugängliches System zur Erfassung der Arbeitszeit erforderlich ist.
Zwar liegt ein offizieller Gesetzesentwurf zur Anpassung des Arbeitszeitgesetzes bereits vor, doch auch ohne dessen Inkrafttreten gilt die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung auf Basis der aktuellen Rechtslage.
Ein digitales Zeiterfassungssystem ist nicht vorgeschrieben, wird jedoch empfohlen, da es die Erfüllung der Anforderungen erleichtert und dokumentationssicher umsetzt. Unternehmen sind daher gut beraten, eine Lösung einzuführen, die den rechtlichen Vorgaben systematisch entspricht.
Wie setzt das TimO® Zeiterfassungssystem die arbeitsrechtlichen Vorgaben zur Zeiterfassung technisch um?
Das TimO® Zeiterfassungssystem wurde speziell entwickelt, um die arbeitsrechtlichen Anforderungen an eine gesetzeskonforme Zeiterfassung nach den Urteilen des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) und des Bundesarbeitsgerichts (BAG) technisch umzusetzen.
Beginn, Ende und Pausen der Arbeitszeit werden automatisch, manipulationssicher und minutengenau dokumentiert. Durch die revisionssichere Datenspeicherung erfüllt die Software die Anforderungen an Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
Darüber hinaus bietet das System rollenbasierte Benutzerrechte, automatische Prüfmechanismen für Ruhezeiten und eine DSGVO-konforme Archivierung aller Zeitdaten. So werden alle gesetzlichen Vorgaben zuverlässig in digitale Zeiterfassungssysteme überführt – unabhängig davon, ob Mitarbeitende im Büro, mobil oder im Homeoffice arbeiten.
Wie funktioniert die Benutzer- und Rechteverwaltung im Zeiterfassungssystem?
Das TimO® Zeiterfassungssystem bietet eine rollenbasierte Benutzerverwaltung. Unternehmen können individuelle Rechte für Mitarbeitende, Teamleiter oder Administratoren definieren. So lassen sich Zugriffsrechte auf Zeitkonten, Auswertungen oder Konfigurationen präzise steuern. Diese granularen Berechtigungen erhöhen Datensicherheit und Transparenz: Jede Aktion im System ist nachvollziehbar dokumentiert. Dadurch bleibt das elektronische Zeiterfassungssystem auch bei mehreren Standorten und großen Nutzerzahlen klar strukturiert und manipulationssicher.
In welche Systeme lässt sich das Zeiterfassungssystem integrieren?
Das TimO® Zeiterfassungssystem unterstützt den automatisierten Datenaustausch über standardisierte Schnittstellen und APIs. Über REST-API-Zugänge, CSV- oder XML-Exporte lassen sich Arbeitszeitdaten in externe Anwendungen übernehmen – etwa in DATEV, Lohnabrechnungsprogramme, ERP-Systeme oder Projektmanagement-Lösungen.
Die Integration ermöglicht eine direkte Weiterverarbeitung von Buchungsdaten, ohne manuelle Doppelerfassung. Für komplexe IT-Umgebungen stehen dokumentierte Endpunkte und optionale API-Module zur Verfügung, um individuelle Integrationsszenarien zu realisieren.
Wieviel kostet ein gutes Zeiterfassungssytem?
Die Kosten für ein gutes Zeiterfassungssystem liegen in der Regel zwischen 2 und 10 Euro pro Nutzer und Monat – je nach Anbieter, Funktionsumfang und Einsatzbereich. Systeme mit Funktionen wie mobiler App, GPS-Tracking, Zuschlagsberechnung oder Integration in bestehende HR-Systeme befinden sich meist im mittleren bis oberen Preissegment. Zusätzlich können einmalige Kosten für Einrichtung, Schulung oder individuelle Konfigurationen anfallen.
Viele Anbieter arbeiten mit modularen Preismodellen. Bei TimO starten die monatlichen Lizenzkosten ab 4,99 Euro pro Nutzer (ab fünf Nutzern). Erweiterungen wie die Projektzeiterfassung oder andere Zusatzfunktionen sind optional zubuchbar und kosten einen Aufpreis. Diese modulare Struktur ermöglicht es Unternehmen, das System bedarfsgerecht zusammenzustellen und flexibel zu skalieren.
Welches Zeiterfassungssystem ist das beste?
Das beste Zeiterfassungssystem ist das, welches funktional und technisch zu den individuellen Anforderungen eines Unternehmens passt. Wichtige Auswahlkriterien sind Bedienbarkeit, Skalierbarkeit und Schnittstellen zu Lohnabrechnung oder Projektmanagement.
Unternehmen sollten prüfen, ob das System mobile Zeiterfassung, projektbezogene Buchungen und DSGVO-konforme Datenspeicherung unterstützt. Die optimale Lösung hängt vom Einsatzszenario ab – ob Büro, Produktion oder Außendienst.
Einen Vergleich der besten Zeiterfassungssysteme auf dem Markt finden sie hier.
Welche Vorteile bieten marktführende Zeiterfassungssysteme wie TimO®?
Marktführende Zeiterfassungssysteme überzeugen durch hohe Stabilität, Funktionsdichte und Skalierbarkeit. TimO® zählt seit über 25 Jahren zu den etablierten Anbietern und kombiniert moderne Cloud-Technologie mit praxisorientierten Modulen für Arbeitszeit, Projekte und Abwesenheiten.
Das System bietet durchgängige Workflows von der mobilen Zeiterfassung bis zur automatisierten Datenübergabe an Lohn- oder ERP-Systeme. Regelmäßige Updates sichern Rechtskonformität und langfristige Zukunftsfähigkeit.
Worauf sollte ich bei der Auswahl des passenden Zeiterfassungssystems achten?
Bei der Auswahl eines Zeiterfassungssystems sollten Unternehmen mehrere zentrale Faktoren berücksichtigen, um eine Lösung zu finden, die sowohl technisch als auch rechtlich passt. Ein wichtiger Aspekt ist die Kompatibilität mit dem eigenen Arbeitszeitmodell: Das System sollte flexible Modelle wie Gleitzeit, Teilzeit oder Schichtbetrieb problemlos abbilden können.
Auch die Größe des Unternehmens spielt eine Rolle – während kleine Teams oft mit einfachen Lösungen auskommen, benötigen größere Betriebe skalierbare Systeme mit erweiterten Funktionen und Mehrbenutzerfähigkeit. Unverzichtbar ist zudem die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, insbesondere im Hinblick auf die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung und die Anforderungen des Arbeitszeitgesetzes.
Darüber hinaus sollten Unternehmen auf ein transparente Preismodell achten, das ins Budget passt, sowie auf eine intuitive Bedienbarkeit, damit Mitarbeitende das System im Alltag problemlos nutzen können. Nicht zuletzt ist der Datenschutz entscheidend: Die Lösung sollte DSGVO-konform sein und eine sichere Verarbeitung sowie Speicherung aller personenbezogenen Daten gewährleisten.
Welche Anforderungen gibt es für Zeiterfassungssysteme in der Schweiz?
In der Schweiz gibt es spezifische Regelungen zur Zeiterfassung, etwa zur Pflicht der Dokumentation von Arbeitszeiten gemäß Arbeitsgesetz (ArG). Pausen müssen ab einer Arbeitszeit von 5,5 Stunden (15 Min.), 7 Stunden (30 Min.) und 9 Stunden (60 Min.) erfasst werden, um die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten.
Welche Branchen profitieren besonders von Zeiterfassungssystemen?
Ein Zeiterfassungssystem ist für viele Unternehmen eine sinnvolle Lösung, besonders in Branchen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten oder hoher Personalfluktuation. Zeiterfassungssysteme für die Gastronomie helfen dabei, Schichtpläne effizient zu verwalten und Überstunden korrekt zu berechnen. Zeiterfassungssysteme für das Handwerk ermöglichen eine mobile Erfassung von Arbeitszeiten direkt auf der Baustelle. In Arztpraxen sorgt die digitale Erfassung für eine bessere Planung von Sprechstunden und Notdiensten. Auch öffentliche Einrichtungen profitieren, indem Arbeitszeiten transparent und gesetzeskonform dokumentiert werden.