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Warum Sie Multitasking lieber vermeiden sollten

Es lässt sich im modernen Büroalltag meist zwar nicht völlig vermeiden, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen – doch wenn man kein sogenannter Supertasker ist, sollte man nach Möglichkeit die Finger von Multitasking lassen. Allerdings gibt es nur ausgesprochen wenige solcher „Überflieger“. So zeigen Studien der vergangenen Jahre, dass nur etwa 5 von 100 Menschen überhaupt in der Lage sind, dauerhaft ohne Qualitätsverlust auf Multitasking-Niveau zu arbeiten. Die meisten von uns tun also gut daran, sich auf maximal zwei anspruchsvolle Aufgaben zur selben Zeit zu fokussieren. Belegt ist dies durch neue Erkenntnisse der modernen Hirnforschung zum seriellen Denken. Auch Arbeitgeber sollten dies heute verstärkt berücksichtigen.

Überdenken Sie Ihre bisherige Arbeitsweise!

Unter der fortwährenden Überbeanspruchung durch paralleles Arbeiten leiden jedoch nicht nur die einzelnen Ergebnisse, sondern mittlerweile wird sogar angenommen, dass übermäßiges Multitasking ungesund ist und das Hirn schädigen und Depressionen auslösen kann. Wie gesagt: sofern man kein Supertasker ist. Also noch ein guter Grund mehr, die eigene Arbeitsweise gegebenenfalls noch einmal gründlich zu überdenken.

Zumal Multitasking im Normalfall auch alles andere als ökonomisch ist. Denn es kann ein erhebliches Maß an zusätzlicher Zeit kosten, wenn nicht sauber erledigte Arbeiten später noch einmal deutlich nachgebessert werden müssen. Hier potenziert sich der Aufwand außerdem insofern, als man sich in aller Regel noch einmal neu in die gedanklich bereits abgehakte Aufgabe hineindenken bzw. -arbeiten muss. Oft sind solcherlei zeitaufwändigen Nachbesserungen aber unumgänglich. Etwa wenn in arbeitsteilig organisierten Projekten ansonsten das Gesamtergebnis unter der suboptimalen oder gar fehlerhaften Einzelleistung leiden würde. Effizienz sieht anders aus.

Steigern Sie Ihre Zufriedenheit und Effizienz!

Nicht zu vergessen ist zudem, dass wiederholt suboptimale Arbeitsergebnisse auch zu Lasten der Zufriedenheit hinsichtlich der eigenen Leistung gehen und insgesamt die Motivation unterminieren können – und zwar völlig unabhängig davon, ob man nun Angestellter oder selbstständiger Unternehmer ist.

Wie Sie Ihren Arbeitsalltag hingegen möglichst effizient gestalten können, haben wir Ihnen bereits in mehreren unserer Beiträge geschildert. So zuletzt in unserem Artikel Stressfrei in den Feierabend – Wie Sie aktiv Ihren Arbeitsalltag erleichtern. Speziell zum Thema (genauer gesagt: Problem) „Multitasking“ möchten wir Ihnen aber die drei folgenden Tipps geben:

  1. Priorisieren Sie Ihre Aufgaben nach Kriterien wie Dringlichkeit und Aufwand und arbeiten Sie die wichtigsten und schwierigsten davon idealerweise nacheinander ab. Stellen Sie dabei sicher, dass Sie sich den einzelnen Aufgaben in klar definierten Zeitfenstern möglichst ungestört widmen können. Auf diese Weise kommen Sie zu optimalen Ergebnissen.
  2. Wenn es sich nicht anders einrichten lässt und Sie tatsächlich zwei oder mehr Aufgaben gleichzeitig erledigen müssen, so achten Sie darauf, immer nur eine schwere Aufgabe mit einer oder mehreren leichten Aufgaben zu kombinieren. Da man hierzu kein Supertasker sein muss, werden die einzelnen Ergebnisse immer noch nahe am Optimum sein.
  3. Planen Sie in beiden Fällen immer ausreichend Zeit ein, um Ihre Arbeitsergebnisse nach einer kurzen Pause noch einmal genau überprüfen zu können. So gewinnen Sie einerseits etwas Abstand zum vorangegangenen Prozess, sind aber anderseits noch „nahe genug dran“, um sofort etwaige Verbesserungen vornehmen zu können, ohne sich erneut (und entsprechend zeitaufwändig) ins Thema einarbeiten zu müssen.

Wenn Sie diese drei Tipps zum Arbeitsmanagement beherzigen, werden Sie und Ihre Angestellten unter dem Strich schneller zu besseren Ergebnissen kommen. Das lehrt uns die Erfahrung.