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2020 Neuer gesetzlicher Mindestlohn 9,35 €

Der gesetzliche Mindestlohn wurde am 1. Januar 2019 um 16 Cent erhöht. Er stieg von 9,19 auf 9,35 Euro. Dies entschied im Oktober 2018 das Kabinett in Berlin. Für viele Minijobber und Arbeitnehmer ist die Erhöhung des Mindestlohns eine erfreuliche Nachricht. Für die Arbeitgeber bedeuten die gesetzlichen Vorschriften weiterhin zusätzlichen Aufwand, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.

Pflicht zur Zeiterfassung bei Minijobs bleibt

Die seit dem Januar 2015 geltende Vorschrift (§ 17 MiLoG Mindestlohn-Gesetz) die Arbeitszeiten geringfügig Beschäftigter (Minijobs) zu erfassen und zu dokumentieren bleibt unverändert. Die zu dokumentierenden Personalzeiten umfassen den Beginn, das Ende und die Dauer der täglichen Arbeitszeit. Werden die Arbeitszeiten manuell anhand von Excel-Sheets und Stundenzetteln erfasst, ist die Zeiterfassung ein sehr zeitintensiver und fehleranfälliger Prozess. Mit jedem zu erfassenden Mitarbeiter steigt der betriebliche Aufwand. Eingeschlichene Fehler in der Zeiterfassung zu finden kann sehr zeitintensiv werden.

Für wen gilt der Mindestlohn?

Volljährige Arbeitnehmer, Minijobber

Für wen gilt der Mindestlohn nicht?

Langzeitarbeitslose nach Aufnahme einer Arbeit in den ersten sechs Monaten
Auszubildende
Praktikanten mit Pflichtpraktika und einem Praktikum unter 3 Monaten

Entwicklung Mindestlohn 2015 bis 2020

Hier finden Sie alle Infos zur Entwicklung des Mindestlohns:

2015 – 2016      8,50 Euro pro Stunde
2017 – 2018      8,84 Euro pro Stunde
2019                   9,19 Euro pro Stunde ab dem 1. Januar 2019
2020                   9,35 Euro pro Stunde ab dem 1. Januar 2020

Branchen mit Mindestlöhnen über dem gesetzlichen Minimum

Neben dem gesetzlichen Mindestlohn gibt es viele Branchen-Mindestlöhne: Eine Übersicht finden Sie hier

Was Unternehmen bei der Dokumentation der Zeiterfassung beachten müssen:

Laut den Vorgaben des Mindestlohngesetzes § 11, Absatz 1 müssen Unternehmen bei der Dokumentation der Personalzeiten folgendes beachten: Ein Arbeitgeber, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach § 8 Absatz 1 des vierten Buches Sozialgesetzbuch oder in den in § 2a des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes genannten Wirtschaftsbereichen oder Wirtschaftszweigen beschäftigt, ist verpflichtet, Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit dieser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre beginnend ab dem für die Aufzeichnung maßgeblichen Zeitpunkt aufzubewahren. Mit der Dokumentationspflicht soll gewährleistet werden, dass geringfügig Beschäftigte tatsächlich für jede geleistete Arbeitsstunde einen Mindestlohn erhalten.

Dokumentationspflicht nach dem Mindestlohngesetz

Dokumentation der täglichen Arbeitszeit abzüglich Pausen
Aufzeichnung Arbeitsbeginn und Arbeitsende
Aufbewahrungspflicht der Personalzeiten für zwei Jahre
Der Arbeitgeber muss die Korrektheit der Daten sicherstellen
Die Aufzeichnungen müssen jederzeit vorzeigbar sein
Die detaillierte Aufzeichnungspflicht gilt für: Minijobber und für alle Arbeitnehmer, die in einer sofort meldepflichtigen Branche tätig sind.

TimO Zeiterfassung – Kostengünstige und flexible Lösung zur Arbeitszeiterfassung

Mit der TimO Zeiterfassung bietet das Unternehmen Time Management Office GmbH eine funktionsreiche Lösung zur Arbeitszeiterfassung und hilft Betrieben, ihre Dokumentationspflicht nach § 17 MiLoG zu erfüllen. Die Funktionen der Softwarelösung und des Zeiterfassungsterminals, orientieren sich direkt an den Vorgaben des Mindestlohngesetzes. Die Personalzeiten werden im System revisionssicher gespeichert. Die Daten können nicht verfälscht werden. Im Falle einer Prüfung durch den Zoll sind Arbeitszeitnachweise auf Knopfdruck verfügbar.

Weitere Informationen zu der webbasierten Softwarelösung stehen unter www.timo24.de zur Verfügung. Testen Sie die Zeiterfassungssoftware 30 Tage kostenfrei.