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Mindestlohn steigt im Januar auf 8,84 €

 

Dokumentationspflicht der Personalzeiten bei Minijobs bleibt

Der gesetzliche Mindestlohn wurde am 1. Januar 2017 um 34 Cent erhöht. Er stieg von 8,5o auf 8,84 Euro. Dies entschied im Juni 2016 das Kabinett in Berlin. „Für viele Minijobber und Arbeitnehmer ist die Erhöhung des Mindestlohns eine erfreuliche Nachricht“, erklärt TimO-Geschäftsführer David Kadiri. „Für die Arbeitgeber bedeuten die gesetzlichen Vorschriften weiterhin zusätzlichen Aufwand, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.“

Pflicht zur Zeiterfassung bei Minijobs bleibt

Unverändert bleibt die seit dem Januar 2015 geltende Vorschrift (§ 17 MiLoG Mindestlohn-Gesetz) die Arbeitszeiten geringfügig Beschäftigter (Minijobs) zu erfassen und zu dokumentieren. Die zu dokumentierenden Personalzeiten umfassen den Beginn, das Ende und die Dauer der täglichen Arbeitszeit. Werden die Arbeitszeiten manuell anhand von Excel-Sheets und Stundenzetteln erfasst, ist die Zeiterfassung ein sehr zeitintensiver und fehleranfälliger Prozess. Mit jedem zu erfassenden Mitarbeiter steigt der betriebliche Aufwand. Eingeschlichene Fehler in der Zeiterfassung zu finden kann sehr zeitintensiv werden“, erläutert Kadiri.

Was Unternehmen bei der Dokumentation der Zeiterfassung beachten müssen:

Laut den Vorgaben des Mindestlohngesetzes § 11, Absatz 1 müssen Unternehmen bei der Dokumentation der Personalzeiten folgendes beachten: Ein Arbeitgeber, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach § 8 Absatz 1 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch oder in den in § 2a des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes genannten Wirtschaftsbereichen oder Wirtschaftszweigen beschäftigt, ist verpflichtet, Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit dieser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre beginnend ab dem für die Aufzeichnung maßgeblichen Zeitpunkt aufzubewahren. Mit der Dokumentationspflicht soll gewährleistet werden, dass geringfügig Beschäftigte tatsächlich für jede geleistete Arbeitsstunde einen Mindestlohn erhalten.

Dokumentationspflicht nach dem Mindestlohn-Gesetz

  • Dokumentation der täglichen Arbeitszeit abzüglich Pausen
  • Dokumentation von Arbeitsbeginn
  • Dokumentation von Arbeitsende
  • Aufbewahrungspflicht der Personalzeiten für zwei Jahre
  • Der Arbeitgeber muss die Korrektheit der Daten sicherstellen
  • Die Aufzeichnungen müssen jederzeit vorzeigbar sein

Die detaillierte Aufzeichnungspflicht gilt für: Minijobber und für alle Arbeitnehmer, die in einer sofortmeldepflichtigen Branche tätig sind.

TimO Zeiterfassung – Kostengünstige und flexible Lösung zur Arbeitszeiterfassung

Mit der TimO Zeiterfassung bietet das Unternehmen Time Management Office GmbH eine funktionsreiche Lösung zur Arbeitszeiterfassung und hilft Betrieben, ihre Dokumentationspflicht nach § 17 MiLoG zu erfüllen. Die Funktionen der Softwarelösung, orientieren sich direkt an den Vorgaben des Mindestlohngesetzes. Die Personalzeiten werden im System revisionssicher gespeichert. Die Daten können nicht verfälscht werden. Im Falle einer Prüfung durch den Zoll sind die Arbeitszeitnachweise auf Knopfdruck verfügbar.

Weitere Informationen zu der webbasierten Softwarelösung stehen unter www.timo24.de zur Verfügung. Die Zeiterfassungssoftware kann 30 Tage kostenfrei getestet werden.

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