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Hubertus Heil: Rechtsanspruch auf Homeoffice

Wegen der Coronavirus-Pandemie hat das mobile Arbeiten stark zugenommen. Arbeitsminister (SPD) Hubertus Heil will auf diese Entwicklung reagieren und kündigte eine neue Gesetzgebung für den Herbst an. Für Heil gehört das mobile Arbeiten zum Teil einer modernen und digitalen Arbeitswelt. Arbeitnehmer sollen für das mobile Arbeiten mehr Rechte erhalten, geschützt werden und nicht rund um die Uhr für Arbeitgeber verfügbar sein. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) lehnt den geplanten gesetzlich verankerten Anspruch auf Homeoffice ab. Sie befürchtet weniger Flexibilität für Arbeitgeber.

Geplantes Regelwerk im Herbst

Arbeitsminister Hubertus Heil plant ein umfassendes Regelwerk für Homeoffice und mobiles Arbeiten. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf dem Arbeitsschutz liegen.

Home Office soll dort ermöglicht werden, wo es machbar ist

Heil möchte das Arbeiten von zu Hause den Arbeitgebern ermöglichen, die es tageweise oder für eine längere Zeit nutzen wollen. „In bestimmten Fällen sei dies natürlich nicht möglich“, betont Heil. Ein Bäcker zum Beispiel müsse an seinem Arbeitsplatz erscheinen.

Welche Regelungen gelten aktuell für deutsche Arbeitgeber?

In Deutschland gibt es bisher keinen Rechtsanspruch auf Home-Office. Viele deutsche Arbeitnehmer bewerten das Arbeiten im Homeoffice positiv und wollen auch nach der Corona-Krise regelmäßig von zu Hause arbeiten. Das belegt eine DAK-Studie, bei der 7000 Beschäftigte befragt wurden. In den Niederlanden wurde bereits im Juli 2015 eine gesetzliche Home-Office-Regelung eingeführt. Niederländische Arbeitnehmer können einen entsprechenden Antrag bei ihrem Arbeitgeber stellen. Dieser kann den Antrag nur unter bestimmten Gründen ablehnen. Dazu gehören schwere Sicherheitsrisiken, Probleme in der Dienstplanung und untragbare finanzielle Schäden.

Wie können Arbeitgeber Arbeitszeiten im Homeoffice erfassen?

Für das Arbeiten am häuslichen Schreibtisch sind klare Vereinbarungen zur Zeiterfassung wichtig. Eine App bietet sich als perfekte Lösung an. Sie kann schnell in den Betrieb eingeführt werden. Natürlich müssen die Besonderheiten verschiedener Arbeitszeitmodelle (Teilzeit, Wochenarbeitszeit, Feiertage, Kernzeiten etc.) berücksichtigt werden.

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